Suhi Potok

 

 Wanderung entlang der Zadnja Trenta

Bevor wir die wilde Soča flußabwärts wandern,
schauen wir in das hintere Trentatal
mit den
Zapotok Wasserfällen

 
 
 
 
 
 
Karte:    Übersicht Soča - Quelle und hinteres Trenta - Tal

 

 

 

Das Bett des trockenen Flusses
Blick auf den Bavški Grintavec

 
Immer den Blick auf den Bavški Grintavec

Der Berg Bavški Grintavec liegt im Zentrum des Nationalparkes. Die Nordwestseite sieht man bei den Wanderungen durch das hinteren Trentatal.

Bei der Hütte an der Soča-Quelle führt eine Schotterstraße weiter ins hintere Sočatal. Weiter links von der kleinen Brücke kann man mit dem Auto diese befahren und am Ende ist ein kleiner Parkplatz. In dem Tal befinden sich einige Hütten, die auch Unterkünfte bieten und einen herrlichen Ausgangspunkt für Bergtouren darstellen. Viele Gehöfte sind verlassen und sind nur noch Unterkünfte für Erholungssuchende.

Am Ende des Tals finden wir ein paar wunderschöne Wasserfälle am Suhi Potok. Dieser Fluß bekam seinen Namen - der trockene Fluß - durch sein trockenes Flußbett. Je nach Witterung findet man mehr oder weniger Wasserbäche in dem Schotter. Die Menge und Größe der Schotterfläche kann nur die Wucht der Natur erahnen, die hier nach tagelangen Regenfällen wütet. Ich glaube, dann wird die Soča vor allem durch diese Wassermassen gespeist und wird dann zum wilden Fluß.

Ich bin durch dieses Tal mehrmals gewandert. Irgentwie fasziniert mich dieser weite Anblick der Steinwüste. Zuerst folgt man dem trockenen Flussbett des Suhi Potok. Ein Wanderweg ist vorhanden und ist gut zu laufen. Alle Wanderwege sind sehr gut ausgeschildert.
Am Ende des Tals  springt man über Felsen und Wasserpools und folgt man den Wasserläufen bis zu den Wasserfällen. Der höchste und letzte Wasserfall ist vorher nicht zu sehen, er ist am Ende der kurvigen Schlucht verborgen. Es ist über 120 Meter hoch und fällt über eine schroffe Wand herunter in einen Trog.

Man muss sich schon eine günstige Jahreszeit aussuchen, damit man über rutschige Felsen klettern kann, um den größten Wasserfall aus der Nähe zu bestaunen.

Ich wanderte Anfang Mai in das Tal und kam nicht an das Ende der Schlucht. Der Fluß führte hier so viel Wasser, die keinen Zugang zum letzten Wasserfall ermöglichte. Ich konnte ihn nicht sehen.
Im Juli wanderte ich wieder hier lang, das Flußbett war trockener, ich erreichte den Wasserfall und badete im Gumpen, den das Wasser mit den Jahren gebildet hatte.

Es war ein erfrischendes, aber schönes Erlebnis.

 

 

© Bernd Richter

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Wir sollten daran denken ...


Es ist schwierig, Menschen klar zu machen, dass sie selbst Geschöpfe der Natur sind und dass das zunehmende Schwinden von Tier- und Pflanzenarten ein untrügliches Zeichen der Bedrohung allen Lebens ist.

Heinz Sielmann