Lanzarote

 

Durch die Nähe zu Afrika und dem europäischen Kontinent war Lanzarote wohl die erste Kanarische Insel, die besiedelt wurde.
Vermutlich besuchten die Phönizier bereits im 10. Jahrhundert v. Chr. die Insel, wie die Altersbestimmung phönizischer Funde bei Teguise ergeben hat. Auch die griechischen Schriftsteller und Philosophen Herodot, Platon und Plutarch berichten vom Garten der Hesperiden, vom Land der Fruchtbarkeit, wo Obst und Blumen in der Brise des Atlantikwindes duften.

Die Insel Lanzarote hat mich mit ihrem besonderen Charme überrascht.
Ich durchstreifte die Insel von Norden bis Süden, von Westen bis Osten.
Das Besondere dieser Insel ist zweifellos die gewaltige Menge an Lavagestein, welches überall im Blick ist.

Auch diejenigen, die nur zum Badeurlaub gekommen sind, kommen auf ihre Kosten: Die Playas del Carmen ist ein typisches Plätzchen mit Strand und vielen Touristenhotels, Gaststätten und Einkaufsmöglichkeiten.
Interessant sind auch die vielen Möglichkeiten, eine Fahrradtour entlang der Uferpromenaden zu machen.
Die Promenade entlang der Playa Blanca fand ich sehr fotointensiv.

Sehr bewundernswert sind die Mühen der Weinbauern, die jede Weinrebe vor dem rauhen Klima schützen.

 

© Bernd Richter

Der Künstler César Manrique

Kunst des César Manrique

Der Künstler César Manrique (1919–1992) trug entscheidend zur Gestaltung der Insel bei. Manrique hat erreicht, dass außer einem Hochhaus in der Hauptstadt Arrecife – welches bereits stand, bevor César mit seinem Schulfreund die entsprechenden Gesetze durchsetzte – kein Gebäude auf der Insel höher als drei Stockwerke (also eine ausgewachsene Palme) gebaut werden durfte, und somit die Insel nicht für den typischen Massentourismus geeignet war.

Diese Entwicklung hat sich seit einigen Jahren zunehmend verändert, so dass in den Touristenhochburgen Costa Teguise, Puerto del Carmen und Playa Blanca in Richtung der Papagayo-Strände nun ebenfalls höher gebaut wird. Die Gestaltung der Häuser sah außerdem vor, sie generell weiß zu streichen und in Fischerorten deren Fensterläden, Türen und Gartenzäune blau und in landwirtschaftlichen Gegenden grün abzusetzen. Inzwischen sind Grün und Blau, aber auch Braun oder Naturholzfarben inselweit vermischt.

Die Stiftung César Manrique befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers in Tahíche, einem Ort in der Gemeinde Teguise auf Lanzarote. Diese Insel ist seine Heimatinsel. Hier ist er in seinem späteren Leben wieder zurück gekehrt.

© Bernd Richter

Die Papagayo Strände

Die natürlichen Papagayo Strände befinden sich am südwestlichen Ende der Insel Lanzarote. Sie liegen am Ende der Rubicón Ebene, wenige Kilometer östlich des Touristenortes Playa Blanca.

Man erreicht sie entweder zu Fuß, per Bootstaxi von Playa Blanca aus oder per Auto über sandige Pisten. Seit dem 2. März 1998 steht zu Beginn dieser Pisten ein Kassenhäuschen mit Schranke, an der man pro PKW eine Gebühr entrichten muss. Wo man vorher quer durchs Gelände fahren konnte, ist jetzt jede Piste aus Umweltschutzgründen durch große Felsbrocken begrenzt. Von den Stränden aus kann man zu den Nachbarinseln Fuerteventura und Lobos sehen. Oberhalb, auf den Lavaklippen zwischen den Stränden Playa Pozo und Playa de Papagayo, befindet sich ein Strand-Restaurant. 

Besonders eindrucksvoll ist eine Wanderung in der Abendsonne oberhalb der Buchten entlang der Papagayo Strände.

© Bernd Richter

Die Promenade der Playa Blanca

Playa Blanca liegt im Süden von Lanzarote und hat sich in den letzten Jahren zur drittgrößten Touristenhochburg der Insel entwickelt
Entlang der Strandpromenade von Playa Blanca, die an den alten Stadtkern angrenzt, gibt es - ebenso wie in den Parallelstraßen - jede Menge Restaurants, Geschäfte und Bars. Man sollte auch keinesfalls versäumen, den erst kürzlich erbauten Sporthafen mit seinem umfangreichen Dienstleistungsangebot zu besuchen, hier gibt es auch ein neues Einkaufszentrum, in dem man alles kaufen kann, was das Herz begehrt.
Auch über besonders schöne Strände verfügt der Ort; zu nennen wären auf jeden Fall die touristisch genutzten Strände Playa Dorada und Playa Flamingo mit feinem weißen Sand und nahe an den größten Hotels gelegen.

Von Playa Blanca aus kann man auch den Seeweg nehmen, um die nahe gelegene Insel Fuerteventura kennen zu lernen. Die Überfahrt dauert zwischen 25 und 35 Minuten – je nach Fähre, die man nimmt. Die enormen Strände von Corralejo mit ihren weißen Dünen und dem kristallklaren Wasser machen den Besuch auf Fuerteventura unvergesslich.
Von der Promenade aus hat man einen Blick auf die Nachbarinsel. 

Wenige Minuten von Playa Blanca entfernt befindet sich eines der interessantesten Orte der Insel: El Golfo - die grüne Lagune.

Außerdem lohnt es sich, den Ort Las Breñas zu besuchen, von wo aus man einen außergewöhnlich schönen Blick auf Playa Blanca und Fuerteventura im Hintergrund hat.

© Bernd Richter

Die Lava Höhlen

Die Jameos del Agua im Norden der Kanareninsel Lanzarote, auf dem Lavafeld des Volcan de la Corona gehören zu einem einzigartigen, zusammenhängenden Höhlensystem vulkanischen Ursprungs.
Die Ureinwohner der kanarischen Inseln, der Guanchen, bezeichneten mit dem Wort Jameos eine trichterförmigen Hohlraum oder Höhle. Der vorhandene Lavatunnel, der durch die Verfestigung der Lavamassen entstanden ist, ist ca 4.500 Jahre alt.

An diesem durch durch Naturgewalt entstanden Ort beschloss die Inselregierung von Lanzarote in den 60er Jahren die Gestaltung eines seiner interessantesten Zentren der Kunst, Kultur und Tourismus, geleitet von dem Künstler und Naturschützer César Manrique.

Der integrierte Konzertsaal „Auditorio Los Jameos“ mit rund 600 Sitzplätzen bildet den interessanten Mittelpunkt der Grotte.

Zum selben Höhlensystem wie die Jameos del Agua gehört auch die nur wenige hundert Meter im Landesinneren davon entfernte Cueva de los Verdes.
In den Gebäuden ist ein geologisches Museum, das La Casa de los Volcanes untergebracht, in dem das Höhlensystem und die vulkanischen Vorgänge auf der Insel erklärt werden. Interessant sind diverser Spiegel mit verblüffenden optischen Effekten

© Bernd Richter

Augenblicke unterwegs festgehalten ...

Der Inselsüden besticht mit dem Strandort Playa Blanca, dem preisgekrönten weißen Yaiza, sowie mit den El Golfo Sonnenuntergängen.
Die Strände Playas Papagayo, die Küstenfontänen Hervideros und die Salzsalinen Janubio ergänzen die Landschaft des südlichen Lanzarote.
Im sonnenreichen Inselsüden werden Sonnenhungrige ideale Bedingungen für ihren Badeurlaub finden. Der Ferienort Playa Blanca und die wunderschönen Playas de Papagayo laden mit hellsandigen Stränden und Buchten zur Erfrischung im Atlantik ein.

Lanzarote Urlauber, die regelmäßig diese Insel besuchen, wissen wo man auf Lanzarote am romatischsten Essen gehen kann. Noch ist ein kleiner Fischerort an der Südwestküste ein echter Geheimtipp!!!
Der kleine Fischerort auf Lanzarote, den ich meine, ist der Ort Quemada, ein kleiner Fischerort, der sich in die Küstenlandschaft von Lanzarote schön einfügt mit seinen typisch kanarisch in weiß gehaltenen Häusern. In Quemada gibt es ein vorzügliches Restaurant am Strand, ganz im kanarischen Stil eingerichtet.
In dem gemütlichen Restaurant in Quemada am Strand können Sie Schlemmen was die Meeresküche bietet. Der Service ist hervorragend, die Atmosphäre gemütlich in dem doch einfach gestalteten Restaurant wo man sehr gut Fische auf Lanzarote essen kann, was auch gerade auf Lanzarote weilende Bekannte ausgiebig tun ... 

Einen Besuch von Arrecife, der Hauptstadt der Insel, sollte man einplanen. Dort gibt es einen sehr langen Sandstrand.
Der Ort ist nicht zu übersehen, wegen dem einzigen Hochhaus, das es auf Lanzarote gibt.

Im Norden zeigt sich die Insel von ihrer bergigen, zerklüfteten und relativ grünen Seite. Hübsche Orte, zahlreiche Bauwerke von Cesar Manrique sowie die kleine vorgelagerte Insel La Graciosa machen den Charme des Inselnordens aus.
Ein Ausflug in den Norden Lanzarotes, hin zu den Sehenswürdigkeiten und den Stränden La Graciosas lohnt in jedem Fall!

© Bernd Richter

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Konfuzius